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Der Anfang

Für diejenigen, die es interessiert und die meine Geschichte von Anfang an lesen oder verfolgen möchten, muss ich ein ganzes Stück in die Vergangenheit gehen:

Wie schonmal erwähnt stammt Dorle aus dem Tierheim und ist trotzdem ein absoluter Vorzeigehund. Sie wurde sogar schon erfolgreich von Freunden zur Angstbekämpfung ihres kleinen Sohnes eingesetzt.  Unsere Griechin ist da schon ein anderes Kaliber...versteht mich nicht falsch, ich liebe diesen Hund und ich bin sogar schuld, das Maja so geworden ist, wie sie nunmal ist! Jetzt fragen sich bestimmt einige "Ja wie ist sie denn?" oder "Was ist denn so schlimm an ihr?". Maja ist eine passionierte Jägerin! Dieser Hund kann für keine Sekunde ohne Leine laufen, es besteht immer die Gefahr, das sie von einer Sekunde auf die andere abhaut. Ganz sicher bin ich auch an diesem Verhalten schuld... totzdem weiß ich nicht, was ich bei ihr falsch gemacht habe...es ist nunmal so, und sich selbst bemitleiden bringt da ja auch nix! Das Jagen hat bei Maja schon seeeeehr früh angefangen, das erste Mal ist sie mit sechs Monaten einem Hasen hinterher. Von da an wurde es immer schlimmer! Manche früheren Standpunkte von mir kann ich heute nicht mehr nachvollziehen, aber man lernt ja jeden Tag dazu! Zum Beispiel war ich damals der Meinung, das jeder Hund frei laufen können muss! Wenn ich heute darüber nachdenke, rollen sich meine Fußnägel hoch  Maja und ich sind zusammen durch die Hölle gegangen. Sie musste meine nicht fruchten wollenden Erziehungsversuche, die natürlich mit der Zeit immer frustrierender und aggressiver wurden, ertragen und ich konnte mich einfach mit diesem Hund nicht mehr identifizieren. Es gab Tage da hab ich sie sogar gehasst! Wenn mein Mann nicht gewesen wäre, hätte ich siemehr als einmal ins Tierheim gebracht! Man merkt vielleicht, ich versuche gnadenlos ehrlich zu sein. Ich finde es sehr wichtig, das gerade ICH das nicht vergesse und es mir so vielleicht gelingt nie wieder in diesen Zustand zurückzukehren!!! Aber ich schweife ab...Maja und ich haben also schon einige Erziehungsmethoden und Techniken hinter uns. Keine hatte bis jetzt den wirklich richtigen und zufriedenstellenden Erfolg. Da das Jagen ja alleine noch nicht reicht, ist Maja Artgenossen gegenüber ziemlich kompromislos Es gibt nur gaaaaaaanz wenige Hunde mit denen sie auskommt...aber auch damit lernt man sich irgendwann zu arrangieren. Demnach hatte ich jetzt zwei Hunde, von denen einer immer und überall (außer natürlich im eigenen Garten und auf dem Hundeplatz) an der Leine bleiben musste! Prinzipiell könnte die ganze Geschichte ja schon hier ihr Ende finden, aber NEIN, jetzt kommt die Sportkomponente dazu: Ich bin unwiderruflich und für alle Zeiten mit dem Agi-Fieber infiziert. Heilung ist ausgeschlossen und ehrlich gesagt auch nicht erwünscht. Maja hat aber leider für sich selbst beschlossen, das Agi nur toll ist, wenn es dafür Leckerchen gibt. Hmmmm, also passen wir auch in dieser Hinsicht nicht zusammen. Maja ist einfach ein Couchpotatoe und meine Turnierambitionen an ihr ausleben zu wollen, das wäre einfach nicht fair...Vielleicht kann man meinen Wunsch nach einem dritten Hund nachvollziehen oder nicht, ich machte mich auf die Suche nach einem Hund der mit mir arbeiten wollte! Aussies faszinierten mich schon seit ich mit Dorle meinen ersten Hundeplatz besucht hatte, es lag also nicht weit entfernt mich nach einem Züchter dieser Rasse umzusehen. Kurz und knapp: Ich wurde fündig und Yuma zog ein... Da Probleme aber nicht einfach verschwinden und sich mit steigender Hundezahl ja eher verstärken, habe ich bei Hundebegegnungen jetzt oft zwei pöbelnde Monster in der Leine...

12.5.14 15:26

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